Häufig gestellte Fragen zu EPL und KEK

  • Was ist der Unterschied zwischen EPL und KEK?

EPL unterstützt Paare präventiv darin, für sich eine gute Gesprächskultur zu finden. KEK will die bereits eingeübte Gesprächskultur eines Paares positiv verändern bzw. vertiefen und ist deshalb zeitlich und methodisch intensiver als EPL.

  • Für welche Leute ist so ein Training?

Für jeden Mann und jede Frau, die etwas für ihre gemeinsame Gesprächskultur tun möchten - sei es präventiv (EPL) oder aufgrund einer langjährigen Beziehungserfahrung (KEK). Paaren, die schwerwiegende Konflikte haben oder Trennungsabsichten hegen, empfiehlt sich dagegen, eine Eheberatungsstelle aufzusuchen.

  • Wie alt dürfen wir sein, um an EPL oder KEK teilnehmen zu können?

EPL ist für Paare, die eher am Beginn ihrer Beziehung stehen, während KEK von Paaren besucht wird, die schon länger verheiratet sind bzw. zusammenleben.

  • Kann ich EPL oder KEK auch alleine besuchen?

In den Trainings erlernen beide Partner nicht nur Gesprächs- und Problemlösefertigkeiten, sondern vor allem üben sie diese miteinander ein. Nur so kann Ausgewogenheit im Gespräch entstehen. Entsprechend ist auch nur eine gemeinsame Teilnahme sinnvoll.

  • Wie wird in den Trainings gearbeitet?

Im Plenum werden zunächst u.a. durch Kurzvorträge verschiedene Gesprächsfertigkeiten vorgestellt oder der Blick auf verschiedene Bereiche der Partnerschaft gelenkt. Der Schwerpunkt liegt jedoch darin, dass jedes Paar diese Fertigkeiten an seinen individuellen Themen anwendet. Dabei werden je zwei Paare abwechselnd von einem Trainer oder einer Trainerin unterstützt.

  • Wie kann unsere Privatsphäre gewahrt werden?

Die Gespräche, die die Partner miteinander führen, finden für jedes Paar in einem separaten Raum.

Damit jedoch jeder sicher sein kann, dass alles, was die Teilnehmenden vielleicht voneinander erfahren, nicht ausgeplaudert wird, werden diese am Beginn des Training gebeten, eine Verschwiegenheitserklärung zu unterschreiben. Die Trainerinnen und Trainer unterliegen der Schweigepflicht.

  • Mischen sich die Trainerinnen und Trainer in unsere Gespräche ein?

Nein. Die Trainerinnen und Trainer beteiligen sich nicht an den jeweiligen Paargesprächen und enthalten sich jeglicher inhaltlicher Wertung. Sie weisen jedoch darauf hin, welches Gesprächsverhalten gerade eher förderlich bzw. eher hinderlich ist, und unterstützen jeden Partner darin, konstruktive Gesprächsfertigkeiten anzuwenden.

  • Ich habe im Beruf bereits Erfahrung mit Kommunikationsregeln gemacht. Was soll mir hier Neues geboten werden?

Im Berufsleben geht es oft darum, durch geschicktes Taktieren bestimmte Absichten zu verfolgen. Ein Beziehungsgespräch hingegen wird dann als zufriedenstellend erlebt, wenn ich mich selbst und den anderen besser verstehen kann. Das kommunikative Handwerkszeug ist also vergleichbar - im Ziel und im Ertrag unterscheiden sich berufliche und partnerschaftliche Kommunikation.

  • Können durch die Trainings unsere Probleme gelöst werden?

Es können nicht die Probleme gelöst werden, die in in der Beziehung oder der Ehe irgendwann einmal auftreten können oder bereits aufgetreten sind. Die Trainings vermitteln vielmehr Fertigkeiten, mit deren Hilfe Paare zu einer verbesserten gegenseitigen Verständigung gelangen und ihre Probleme selbst besser meistern können.

  • Was mache ich mit meiner Wut?

Wut ist ein Ausdruck von Verletzung. Wenn man wütend ist, weiß man oft nicht selbst genau, weshalb. Die Gesprächsregeln können dabei unterstützen, besser zu verstehen, was konkret stört, was die Gefühle auslöst und was alles in einem vorgeht - und dies dem Partner so dann leichter sagen zu können.

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© AKF, zuletzt geändert am 07 Jun 2017